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28Jun/110

Im Glutofen

Hitzegeplagte Schlafmützen

Raus aus den Bergen, hinab in das tiefer gelegene iranische Hochplateau, das weiter Richtung Osten in die großen Wüsten übergeht. Wie eine grüne Ader schlängelt sich der Zayandeh Rud durch den kargen felsigen Boden, aus dem sich irgendwann die Stadt Isfahan erhebt. In ihrer mindestens 2500jährigen Geschichte wurden so zahlreiche Paläste, Minarette, Moscheen, ja sogar eine armenische Kirche, Basare und Parkanlagen gebaut, um wochenlang in eine andere Zeit abtauchen zu können.

Doch wir haben zu allererst bzw. immer noch etwas ganz profanes im Kopf: Die Beschaffung von Babygläschen. Bereits in Borujerd hatten wir vergeblich danach gesucht. Man hatte uns aber die Hoffnung gemacht, in Irans drittgrößter Stadt fündig zu werden. Das Projekt „Die Beschaffung von Babynahrung in Gläschen im Iran“ tragen wir in Isfahan nach einer dreistündigen Odyssee endgültig zu Grabe. Ab jetzt machen wir Obstbrei selbst. Basta!

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20Jun/111

Unter Spitzeln

Parviz Satwat

Wo findet man hier nun im Sommer einen natürlichen Schutz vor Sonnenstrahlung und Hitze?

Unterwasser ist gut, aber das meinen wir nicht. In unserem Wohnmobil bestimmt auch nicht, da wir zu unserem endlosen Bedauern keine Klimaanlage haben.

Die Antwort steckt hier drinnen.

Und es ist nicht irgendeine. Es ist die Tropfsteinhöhle Ali Sadr. In der größten Höhle des Iran (11 Kilometer lang) werden wir an ein Tretboot angekettet über 1 Stunde lang durch ein Labyrinth aus engen Gassen und riesigen Kathedralen geführt. Die Faszination dieses Ortes lässt sich nicht fotografieren und nur schwer beschreiben. Daher kürzen wir ab: Ein Muss für jeden Iranreisenden!

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15Jun/110

Wir sind Aliens

Für die Einheimischen ein Engel, für uns ... äh, auch.

Wir befreien uns aus den Klauen unserer Gastgeber und steuern auf eine hoch in den Bergen gelegene Mineralquelle in Kandovan, um einerseits unsere Wasserkanister zu füllen und uns andererseits auf 2200 Metern Höhe etwas abzukühlen. Und wieder werden wir umgarnt, reißt sich die ganze Familie um unsere Tochter und werden wir zum Bleiben in einem der zahllosen schattigen Picknickplätze aufgefordert. Bei Tee, Essen und Wasserpfeife zeigt uns der Onkel der Familie alte persische Musikvideos auf seinem Handy und schwärmt vom Tanzen und Feiern vor der Islamischen Revolution.

Als wir aufbrechen, halten wir gleich wieder an und legen den Rückwärtsgang ein, denn unter dem Einheitsbrei des iranischen Fahrzeugsortiments hat sich ein fremdes, gewaltiges Wohnmobil gemischt. Die beiden Franzosen sind seit 4 Jahren (!) mit ihren 4 Kindern (!) in der ganzen (!) Welt unterwegs. Sie berichten von den gerade durchlebten Strapazen in Indien und von dem Glück nun hier zu sein. Auch sie unterrichten ihre Kinder unterwegs und halten ihre Erlebnisse in einem Blog fest. Wir verbeugen uns innerlich vor Ihnen.

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11Jun/113

Im Innern des Dämonen

Verhasst und trotzdem nicht wegdenkbar.

Schon in Georgien überschritten wir nicht nur eine religiöse, eine sprachliche und eine kulturelle Grenze, sondern auch eine klimatisch-vegetative. Und wieder stürzen wir mit dem Grenzwechsel von über 2500 auf gerade einmal 550 Meter über dem Meeresspiegel. Unerbittlich heiß, staubig und trocken ist es nun und in Kombination mit den langen Sachen und dem Kopftuch für Nikita unerträglich. Sie flucht. Doch nun endlich, am Samstag Vormittag nach vielen Unterschriften, Fingerabdrücken, 220 US$, 4 Stunden Wartezeit und die Zulassungsbescheinigung Teil II im Gewahrsam des Versicherers erhalten wir die nötigen Papiere, um in den Iran einzureisen. Wegen der an der Grenze verbleibenden Zulassungsbescheinigung Teil II können wir jedoch in kein weiteres Land fahren, sondern müssen über diesen Grenzübergang auch wieder den Iran verlassen!

Wir sind mächtig unsicher inwieweit wir unser Verhalten dieser Kultur anpassen sollten.

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9Jun/110

In der Grenze

Wir sind auf iranischer Seite! Doch weiter geht’s noch nicht. Wegen des fehlenden Carnets müssen wir noch zwei Nächte auf dem Grenzgelände verbringen. Zwischen den beiden Nächten liegt Freitag, der einzig freie Tag im Iran. Aber Glück im Unglück: Wir legen endlich mal die Beine hoch und die Kinder planschen in den Transportkisten. Erst am Sonnabend wird man uns ein Zollpapier aushändigen. Eventuell eine Art Carnet de Passages? Was uns morgen früh erwartet, können wir noch nicht sagen.

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2Jun/111

Russland grüßt (Georgien und Armenien)

Im Ladaland

Nicht nur ein religiöser Übergang erwartet uns an der Grenze, sondern auch gleich ein (ehemals) ideologischer und wirtschaftlicher. Wir sind im Land der Ladas, Wolgas und schweren, dreckigen und im Verbrauch maßlosen Russen-LKWs. Wir sind auch im Land unserer Kindheit. Vertrautes (z. B. die kyrillische Schrift) gesellt sich zu Unbekanntem (z. B. die georgische Schrift). Ein überaus faszinierender Mix. Das sowjetische Erbe vergeht hier nur langsam, während das neue Russland seine alten Verbindungen nutzt, um nun nach kapitalistischem Muster seine Waren abzusetzen.

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28Mai/110

Im wilden Osten

Fireman

Wir machen, anders als in Europa, ständig neue flüchtige Bekanntschaften. Danach ist es für mich immer wieder ein kindlich-aufregendes Gefühl in die Gestalt eines zuvor so fremd und weit entfernten Menschen zu schlüpfen. Wie erleben sie diese entlegenen Orte als Zentrum der Welt? Welche Vorstellungen haben sie von der unsrigen? Was sind ihre Werte? Welchen Eindruck machen wir auf diese Menschen? Wie sieht ihr Alltag aus? Wir wissen ja nicht viel, aber eines: Alles ist ganz anders.

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21Mai/110

Auf in den Osten

ein gewaltiges Panorama.

Seit einiger Zeit gibt unser Fahrzeug im Leerlauf klingelnde Geräusche von sich. Außerdem beschleicht uns das Gefühl, dass ein Federsegment der vorderen Blattfeder gebrochen ist. Haben wir auf einmal so wenig Federweg oder sind die Straßen schlechter geworden? Uns fehlt das Wissen wie viel Platz zwischen Gummianschlag und Radaufhängung ist. Also halten wir in Kayseri bei Mercedes Benz, wo sich sofort mehrere Angestellte um uns kümmern. Wir bekommen Tee ans Auto serviert und essen in der Kantine. Gute Nachricht: Die Blattfeder ist ok. Schlechte Nachricht: Die Lichtmaschine scheint langsam kaputt zu gehen. Weil Ersatzteile teuer sind und aus Deutschland bestellt werden müssten, entscheiden wir uns weiter zu fahren. Doch vorher möchten wir die Zahnarztlandschaft dieser Stadt kennenlernen und landen im bisher besten zahnmedizinischen Zentrum der Türkei. Guter Laune gehen wir noch rüber zu der alten seldschukischen Karawanserei und dem riesigen, prachtvollen Basar, kaufen dort ein Kopftuch für den Iran und lassen uns zeigen wie man es trägt.

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11Mai/112

Kappadokien

Alltag in Göreme

Wir lösen uns endlich von Ankara und steuern auf Kappadokien zu. Es gehört zum Pflichtprogramm aller Türkeirundreisenden. Der Tourismus hat bewirkt, dass Kappadokien einerseits teuer, andererseits infrastrukturell immer mehr ausgebaut wird. Darüber freuen wir uns, weil Nikitas Krankengeschichte noch kein Ende nimmt. Hier gibt es ausgezeichnete Krankenhäuser (Hastane). Trotzdem, die Region ist nett anzuschauen. Doch der obligatorische Ballonflug ist uns zu teuer (ab 200 Euro) und Kinder dürfen erst ab 7 Jahren mitfahren. Dafür leisten wir uns das andere Highlight, und das ist die unterirdische Stadt Derinkuyu. Wir steigen das dreidimensionale System bis zu 55 Meter hinab. Alles ist eng, die Gänge teilweise sehr niedrig - nichts für Klaustrophobiker. Derinkuyu ist nicht die einzige unterirdische Stadt. Es gibt noch weitere, doch soll sie die tiefste und größte sein. Sicherlich bietet Kappadokien noch mehr touristisches Potenzial (Mountainbiking, Wandern), doch uns bleibt immer weniger Zeit für unser großes Ziel, den Iran.

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1Mai/111

Ankara

Kocatepe Camii

Die Fahrt nach Ankara ist ab Akşehir recht langweilig. Hier beginnt das Anatolische Plateau – riesige, recht trockene Landwirtschaftsflächen auf circa 1000 Metern Höhe. In Ankara bleiben wir vergleichsweise lang - 1½ Wochen, nicht weil uns diese Stadt so gut gefällt, sondern weil wir verschiedene Erledigungen machen müssen. Alles fängt an mit einem Zahnarztbesuch. In den folgenden Wochen lernen wir das türkische Gesundheitssystem kennen. Später dazu mehr. Dann beantragen wir unsere Iran-Visa. Vorher brauchen wir noch von der Deutschen Botschaft ein Empfehlungsschreiben. Wir bekommen einen Termin 2 Tage später um exakt 11:15 Uhr. - Deutsche Pünktlichkeit? Termine dieser Art einzuhalten sind wir nicht mehr gewohnt. Das Empfehlungsschreiben vergibt unsere Botschaft nur mürrisch. Sie macht unser Vorhaben madig. Zum Beispiel sollte die Bearbeitung unseres Iran-Visas bis zu 2 Monate dauern. Dagegen ist die Iranische Botschaft in Ankara ausgesprochen freundlich. Unsere Visa halten wir einen Tag (!) später in den Händen. Hätte die Bank zur Einzahlung noch geöffnet, erhielten wir unsere Visa noch am selben Tag. Pro Person kostet es 50 €. Kinder, die im Pass der Eltern stehen, bekommen kein eigenes Visum und zahlen nur 15 €, können jedoch auch ein eigenes Visum beantragen, sofern sie einen eigenen Pass besitzen, zahlen dann aber eben 50 €. Die Preise beziehen sich auf eine Bearbeitungszeit von circa 5 Tagen. Nur durch glückliche Umstände bekamen wir die Expressbearbeitung, die normalerweise 50 % Aufschlag kostet. Darüber hinaus – Iranreisende bitte nicht ärgern – benötigen wir noch nicht mal eine Referenznummer und brauchen von Nikita auch kein Passbild mit Kopftuch, wie bei uns in Berlin verlangt.

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27Apr/110

Die geheime heiße Quelle

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Auf dem Weg nach Pamukkale kommen wir durch Selçuk, wo die berühmte Stadt Ephesos erbaut wurde. Hier sollen noch die meisten und am besten erhaltenen Ruinen stehen. Wir nähern uns mit Skepsis, haben aus dem Auto schon einen guten Einblick, doch mit der Enttäuschung aus Bergama im Nacken entscheiden wir uns gegen einen Besuch. Warum? Schlechtes Wetter, viel Eintritt, viele Touristenbusse.

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26Apr/110

Esthas Geburtstag

Esthas erster Geburtstag

Esthas erster Geburtstag. Wirklich registrieren tut sie ihn nicht. Dafür wir und, wer hätt's gedacht, die Türken. Estha avanciert zum Star. Sie ist ein Baby, hellhäutig, blauäugig und (!) sie ist (mittlerweile) hellblond. Für die Türken muss sie so etwas wie ein Engel sein. Als Beispiel: Wir spazieren am Hafen entlang, werden von unzähligen lächelnden, lachenden oder kichernden Augen verfolgt, werden angesprochen, Estha wird angefasst und beschenkt. Wir setzen uns in ein Café. Der Kellner weiß nicht, dass er ihr ihren ersten Lutscher bringt. Sie lernt schnell wozu so ein Ding da ist, als dann Estha auf den Arm genommen wird, zu weinen beginnt und wieder zu einem von uns flüchtet. Aber auch Elias bekommt häufig eine Süßigkeit zugesteckt, wird getätschelt, ist aber schon zu groß, zu wild.

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24Apr/110

In der Türkei

Attacke!

Wie immer in einem neuen fremden Land fühlen wir uns etwas unsicher. Doch das Gefühl verfliegt, denn morgens werden wir nett begrüßt von allen, die an uns vorbei fahren, denn Estha ist von jetzt an der Star. Wir fahren weiter in Richtung Izmir, halten in Edermit und kochen uns etwas zum Abend. Schon kommen die Besitzer eines kleinen Sägewerks und wollen uns zum Essen einladen. Wir müssen ablehnen. Unser Essen steht schon auf dem Tisch. Als wir weiter fahren wollen wird uns noch schnell eine Tüte mit gegrilltem Fleisch ins Auto gereicht.

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21Apr/114

Heiße Quellen und Soldaten

Mazedonien. Schlagartig ändert sich das Landschaftsbild auf mittleren osteuropäischen Verschmutzungsgrad. Wir fühlen uns gleich wohler. Was die Sauberkeit eines Landes ausmacht merken wir erst jetzt.

Abends sind wir schon in Griechenland und schlafen an einem Fluss mit Lagerfeuerstellen – ein perfekter Ort für uns und alle Wohnmobilisten. Nächsten Tag lernen wir die griechische Gastfreundlichkeit kennen. In einem Imbiss gibt uns der Besitzer einen aus. In einer heißen Quelle in Loutra Eleftheron hoffen wir zu entspannen, doch die Kinder machen uns einen Strich durch die Rechnung. Ihnen ist's zu heiß. Trotzdem fühlen wir uns wie neugeboren. Wir können sogar unsere Wasserkanister mit frischem Bergquellwasser betanken. Nachts passieren wir die überraschend schwer bewaffnete Grenze zur Türkei und lassen uns bei einem kleinen Fischerhaus in einer geschichtsträchtigen Gegend, der Halbinsel Gallipoli zur Nacht nieder.

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20Apr/110

Ein Vorgeschmack

Wildes Treiben um uns herum. Viele Autos, Mopeds, Fahrräder, selbstgebaute Fahrräder mit Motoren, skurrile Fahrunterteile fahren an uns vorbei. Es fasziniert. Und es riecht nach Abenteuer. Erstmalig hören wir morgens den Muezzin – exotisch. Niklas saß fast den ganzen Tag am Netz und regelte alle Angelegenheiten für uns. Am Ende sollten wir nicht einmal etwas bezahlen. Danke, Fußball!

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17Apr/110

Auf dem Weg ins Abenteuer

In den nächsten zwei Tagen sehen wir Trogir und Dubrovnik. Wir schlafen direkt über der Stadt am Berghang. Der Blick hinunter übertrifft bisher alles vorher gesehene.

Fazit Kroatien. Schöne Küste, trotz optischer Verschmutzung, an der Küste nervig touristisch ausgebaut, Lebensmittel teuer, viele westliche Geschäfte.

Weiterfahrt durch Montenegro nach Albanien. In Montenegro haben wir zum ersten mal das Gefühl, es wird abenteuerlicher. Das Leben findet hier immer mehr auf der Straße statt. Straßenschilder fehlen teilweise. Hier wird gebauwütet.

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14Apr/110

Bei Gloria

Mittags erreichen wir Zadar und schauen uns die Altstadt an. Am Abend sind wir in Vodice und dürfen den Luxus eines kleinen Häuschens mit Dusche, Badewanne, Küche und Waschmaschine genießen. Hab vielen Dank Gloria!

Highlight des nächsten Tages sind drei kleine Schildkröten, die Elias im Garten gefunden hat. Die kleinste muss er natürlich (vorübergehend ;-) ) für immer behalten. Und ein tolles Insekt, die „Tausendfüßlerspinne“.

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13Apr/110

Hallo, Kroatien!

Heute um 8 Uhr kamen wir an die Grenze zu Kroatien. Erstmals werden unsere Pässe kontrolliert. Elias ist schon total aufgeregt. Er möchte nun endlich an das so lang versprochene Meer. Wir nächtigen in einer kleinen Fischersiedlung mit vielleicht 8 Häusern.

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12Apr/110

In Slowenien

Nachmittags passieren wir die Grenze zu Slowenien. Wir spüren, je mehr Grenzen wir passieren, desto intensiver stellt sich das Gefühl der Fremde ein. Die Straßen werden schlechter, im Rundfunk ist eine neue Sprache zu hören. Es schneit! Uns begegnen satte, junge mit Schnee bedeckte Blätter. Trotzdem taut es und der Schnee fällt in fetten Fladen auf unsere Frontscheibe. Die Wolken hängen in den Bäumen. Wir befinden uns auf 1200m Höhe.

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11Apr/110

Deutschland, Good bye!

Auf durch Österreich! Aber jede Autobahn vermeiden – unser Navi (Garmin nüvi 3970) macht's möglich.

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